Messung der Herzraten-Variabilität

 

Jegliches Leben ist dadurch gekennzeichnet, dass ihm rhythmische Prozessen zugrundeliegen – Rhythmus trägt Leben. Wenn etwas aus dem Rhythmus herausfällt, entstehen Disharmonie oder Krankheit. Im Herzen spiegelt sich dies wider. 

Die Messung der Herzratenvariabilität (HRV) ist das modernste Verfahren der chronomedizinischen Diagnostik. Die HRV beschreibt die Anpassungsfähigkeit des Herzens an verschiedene Belastungssituationen und wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Dabei beschleunigt der Sympathikus den Herzschlag, der Parasympathikus bremst ihn. Das heißt: der Sympathikus ermöglicht unsere Leistungsbereitschaft, die Aktivität; der Parasympathikus bewirkt unsere Erholungsfähigkeit, die Entspannung. Je elastischer der Herzschlag darauf reagieren kann, desto gesünder und belastbarer sind wir. Umgekehrt wirkt sich ein relativ starrer Herzschlag lähmend auf verschiedene körperliche Rhythmen und auch auf die Lebenskraft aus.

Die Messung der HRV mit dem ChronoCord erfasst den Zeitabstand zwischen zwei Herzschlägen und damit die Regulationsfähigkeit Ihres Organismus. Sie ist ein Spiegel Ihrer Gesundheit. 

Einsatzgebiete der HRV-Messung in unserer Praxis

 

Wir setzen die HRV-Messung zur Diagnostik und zur Therapiekontrolle ein. Ein Therapieerfolg zeigt sich daran, dass die HRV elastischer, beweglicher und schwingungsfähiger wird, und zwar

  • zur Früh- und Verlaufsdiagnostik bei Krebs und anderen Erkrankungen
  • bei Leistungs- und Konzentrationsstörung
  • als Gesundheits-Screening. 

Wir erfassen die Herzratenvariabilität an zwei Tagen für jeweils 24 Stunden: einmal an einem normalen Arbeitstag, einmal an einem Erholungstag.